Feuerschuh und Windsandale

handelt von Tim. Tim ist sieben Jahre alt und hat gerade sein erstes Schuljahr überstanden. Überstanden im wahrsten Sinne des Wortes. Tim ist viel dicker als die anderen Kinder und wurde deshalb vom ersten Tag an immer wieder ausgelacht. Tim reagierte teils zornig, vor allem aber sehr traurig. Immer wieder wünscht er sich, jemand anderer zu sein.

kleozeitung

Sein Vater ist nicht reich, aber sehr klug. In den Ferien nimmt er Tim mit auf eine Reise, nicht mit dem Flugzeug, sondern zu Fuß. Tims Vater ist Schuster und so ziehen sie von Haus zu Haus, von Dorf zu Dorf. Extra angefertigt für die Reise, trägt Tim Feuerschuhe und sein Vater Windsandalen.

Zum ersten Mal kommt Tim aufs Land, ist begeistert von den Pflanzen und noch viel mehr von den Tieren. Sie schlafen auf Bauernhöfen, im Wald und auf Strohballen im Kornfeld. Er begegnet Menschen, die ihn so annehmen wie er ist. Die spannenden Geschichten des Vaters prägen sich in sein Gedächtnis ein. Nach 4 Wochen kommen sie reich an Abenteuern wieder nach Hause.

Das nächste Schuljahr beginnt gleich wie das erste, die Kinder sind wieder gemein zu Tim. Doch diesmal macht er sich nichts daraus und denkt zurück an den schönen Sommer. Weil Tim sich nicht mehr ärgert, verlieren die anderen Kinder bald das Interesse, ihn auszulachen …

Wenn nur das echte Leben so schön wäre! Ein Buch, von dem ich mir wünschen würde, dass jede Familie ein Exemplar davon hat.

(Leopold Kleedorfer)
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